Das Hörbücher Magazin über „Fred im Land der Skythen“

Was auf den ersten Blick wie ein frei erfundenes Fantasieabenteuer anmutet, entpuppt sich als kleine Geschichtsstunde. Darin lernt nicht nur der 16-jährige Fred, der seinen Vater auf eine archäologische Expedition nach Sibirien begleitet, sondern auch manch ein Hörer das vom 8. bis zum 3. Jahrhundert vor Christus lebende Nomadenvolk der Skythen kennen. Das Hörspiel entstand im Rahmen der Ausstellung „Im Zeichen des Goldenen Greifen. Königsgräber der Skythen“, die zunächst in München gastierte und vom 15. Februar bis Ende Mai 2008 im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg zu sehen sein wird. Unter dem lernpädagogischen Deckmantel einer abenteuerlichen Zeitreise trifft Fred auf zwei jugendliche Skythen, die ihm von den Lebensbedingungen, der Mythologie und der Geschichte ihres Stammes erzählen, wobei Fred oft ins Staunen gerät und kindliche Zuhörer ganz unbewusst und vor allem unbeschwert Wissen erlangen. Akustische Untermalungen wie auch die sehr jugendlichen Stimmen der Sprecher unterstützen dies. Aber auch Kinder, die einfach „nur“ ein unterhaltsames Hörspiel hören möchten, werden ihren Spaß haben.

(anit), Das Hörbücher Magazin (01/2008) >>


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